Warum ich EroCo programmiert habe

Hallo Members,
willkommen auf EroCo!

Ich bin Tobias, der Programmierer und Administrator.

Seit vielen Jahren lese ich gerne erotische Fantasien, doch bisher hatte ich Probleme den passenden Input zu finden. Denn ich musste eine komplette Geschichte lesen, bevor ich einschätzen konnte, ob diese mich anspricht. Wenn ich mich mit den Rollen identifizieren kann, der Autor gut ist, viele positive Bewertungen erhalten hat, dann könnte ich mir diese Zeit sparen. Außerdem ist die Lust auf das Lesen vorbei, wenn man etwas lesen musste, das einen so gar nicht anspricht. Auf EroCo möchte ich das ändern. Durch Metadaten (Rollen) sollte meine Auswahl zukünftig genauer sein.

Ein Amazon für erotische Fantasien.

Mein Ziel ist es, eine leistungsstarke Suchmaschine für Fantasien bereitzustellen, ein Amazon für Fantasien.
Fantasie hat Gott allen gegeben - ob arm oder reich. Wenn man Fantasie kaufen könnte, würde man hierfür viel Geld bezahlen.
Ich betreibe dieses Projekt in der Freizeit, freue mich über jedes Mitglied.

Sollten sich genügend Autoren und Leser finden, kann irgendwann mit moderner Technologie (Predictive Analytics) vorhergesagt werden, was einer Person mit hoher Wahrscheinlichkeit gefällt.

Was muss verbessert werden?

Besonders die Nutzung mit dem Handy muss optimiert werden. Hier wird es aber bald eine Lösung geben. Es ist also kein Problem, in Bus oder Bahn sich mit schönen Texten zu inspirieren. Darüber hinaus sind zahlreiche Verbesserungen und neue Funktionen in der Pipeline.

Technisch wird sich die Plattform jede Woche verbessern - so viel meine Freizeit und Lust eben hergibt.
Ich wünsche allen Nutzen viel Spaß. Feedback und Kontaktaufnahme ist sehr willkommen.

Danke Tobias

Warum ich von der Profilangabe „Dominant/Devot“ nichts halte

Dominant/Devot

Dominant/Devot

Auswahl: Devot, Dominant, Switch

In zahlreichen Sex-Dating Portalen wird man aufgefordert, sich mit der Eigenschaft dominant, devot oder switch zu beschreiben. Aus mehreren Gründen finde ich diese Profilangabe sehr ungenau.

Kein Mensch verhält sich immer dominant oder devot

Wir können als Mensch (oder Tier) unser Überleben nur sichern, indem wir uns ganz gezielt einer Person unterstellen: Der Mutter, dem Vater, der Lehrerin, dem Vorgesetzten, der stärkeren Person.
Mit purer Dominanz oder Unterwürfigkeit erreicht man nichts. Die Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen und sozial auf Augenhöhe zu kommunizieren ist elementar. Der Begriff „Naturdominant“ suggeriert, eine Person könne immer seine Mitmenschen dominieren.

Es handelt sich lediglich um eine Selbsteinschätzung

Was würden den der Ex Partner oder Freunde in dieses Profil-Feld eintragen. Dass du dich selbst als „dominant“ bezeichnest, sagt eigentlich nichts über dich aus. Denn die Bewertung obliegt der unterwürfigen Person.
Wann immer sich ein Mensch als dominant klassifiziert, wirkt das auf mich genau gegenteilig. Hat diese Personen Angst, man würde sie falsch einordnen? Hat sie Angst vor dem Aushandeln ihrer Rolle in der Beziehung. Wirklich dominante Personen empfinden sich meist selbst nicht als dominant.

Im Alltag, beim Sex oder bei einer Session?

Worauf bezieht sich diese Klassifizierung? Auf den Alltag, den Sex oder die BDSM Session?
Ich persönlich stehe auf dominante Frauen, doch beim eigentlichen Akt/Sex sind auch diese devot. Für mich gehört die Angabe, wann man auf das entsprechende Verhalten steht, in die Profilangabe.

Dominant = Aktiv, Devot = Passiv?

Immer wieder wird aktiv mit dominant gleichgesetzt. Eine devote Person kann aktiver als die Dominante sein. Ich kann als Sub einen Abend gestalten, der ihr/ihm dient. Ich kann aktiv einen Kaffee anbieten, die Füße massieren, kochen oder die Wäsche waschen. Das ist aktiv und devot.

Wie stark ist die Dominanz, Devotion?

Man kann Machtstrukturen ganz sanft und gediegen ausleben.

Sanfte Dominanz:
Die Maid, die auf ohne Befehl die Küche reinigt und dabei frei ihrer devoten Neigung: „Darf ich Ihnen noch einen Kaffee anbieten?“ nachgehen kann. Ist eine Stewardess oder Assistentin, die lediglich ihren Job macht, bereits als devot zu beschreiben? Ich glaube, ja.

Hart:
Auf der anderen Seite gibt es die Dominanz in einer Session, wobei der/die Dom nicht nur körperlich seine Macht ausübt: „Ich kontrolliere jede Faser deines Körpers, deinen Atem, deine Position, deinen Schmerz, deine Lust, deine Gefühle“ sondern auch geistig – durch einen Mindfuck – dominiert.

Switch

Ich selbst bin Switcher, im Audio erzähle ich etwas mehr darüber.
Dominanz ist auch nur eine Form der Hingabe, nur andersherum. In beiden Fällen geht es um die Beziehung des Paares. Der/Die Dom kümmert sich um den Sub, der Sub kümmert sich um den/die Dom. Beide lassen sich fallen, genießen die Harmonie und das Gefühl dem Partner sehr nahe zu sein.


Anmerkungen, Links

Man sieht immer wieder Personen, die sich hinter ihrer Neigung verstecken. Ich bin doch devot, was willst du mehr? Rein aufgrund dieser Eigenschaft wird kein Paar zueinander finden – weder im Bett oder im Alltag. Körperliche und geistige Anziehung ist von anderen Faktoren abhängig.

Verstecken Defizite hinter Neigung

Wikipedia

"Unter Dominanz versteht man in der Biologie und in der Anthropologie, dass ein Individuum oder eine Gruppe von Individuen gegenüber einem anderen Individuum bzw. einer Gruppe einen höheren sozialen Status hat, worauf letzteres unterwürfig reagiert. Das Gegenteil von Dominanz ist Unterwürfigkeit bzw. Subordination / Submissivität."

Ich persönlich habe Dominanz nie mit dem Sozialen Status in Verbindung gebracht, für mich war es eher ein Verhalten. Wenn Liverpool Bayern dominiert, dann hatte Liverpool die Kontrolle über die Situation. So verstehe ich es im BDSM ebenfalls.

Cuckolding & Wifesharing – warum steht man(n) darauf?

Cuckolding

Warum man(n) daruf steht

Auf den ersten Moment scheint es merkwürdig, warum sollte es einen Mann erregen, wenn die Partnerin von einem anderen Mann sexuell befriedigt wird?
In diesem Artikel möchte ich erklären, warum dieser Fetisch wissenschaftlich erklärbar ist. Nicht ohne Grund stehen MMF, Wifesharing und Cuckolding unter den Top Porno Suchbegriffen - weit vor dem angeblich so beliebten Dreier mit zwei Frauen.

Biologisch betrachtet wollen wir nur eines: die Fortpflanzung mit einem möglichst gesunden Partner. Auch der moderne Mensch kann sich von diesen Urinstinkten nicht lösen, in ihm läuft ein Programm aus vergangener Zeit. Meist finden sich deshalb Menschen mit dem selben Attraktivitätslevel. Doch bevor sich ein Paar verbindet, kommt der Statusvergleich. Männer und Frauen tun (fast) alles, um den eigenen Status zu erhöhen.

Was passiert mit einem Mann, wenn dessen Partnerin einen biologischen Konkurrenten fickt? In der Tierwelt würde er wohl einen Kampf aufnehmen, dafür benötigt es männliche Eigenschaften. Deshalb verwundert es nicht, dass der Cuckold bis zu 30% mehr Sperma produziert. Der Grund ist – wie in der Tierwelt – Spermienkonkurrenz. Je bedrohender der Konkurrent, desto mehr Sperma wird produziert.


Nach dem Fremdsex geht es mit dem eigenen Partner meist richtig zur Sache. Jetzt möchte der Partner das vorhandene Sperma entfernen (manche auch aussaugen - Ja, das ist auch für mich ekelhaft, aber es ist eben natürlich erklärbar) und das eigene Sperma schnellstmöglich und in großer Menge einspritzen. Zusätzlich hat der Penis die ideale Form (Eichel), um Sperma auszupumpen. Solange er penetriert und nicht spritzt, wird er die Frau entleeren.

Studien:

Schwanzvergleich

Codpiece

Codpiece

Quelle: Wikipedia

Für die Frau mag die Schwanzgröße egal sein, für den Mann ist sie es nicht. Der Mann wünscht einen möglichst großen Penis mit dicken Eiern und viel Sperma. In zahlreichen Kulturen ist er Ausdruck von Fruchtbarkeit und Männlichkeit.
In der Renaissance trugen die Männer (1650) ein Codpiece, sodass jeder die Größe erahnen konnte. Wer besonders gut bestückt war, stieg sozial auf. Wissenschaftlich sind die genannten Eigenschaften unstrittig richtig, aber es ist nicht populär sie zu verbreiten. Wenn wir jedoch von Big Dick Energy sprechen, weiß jeder was gemeint ist. Es sollte niemanden wundern, dass Cuckolds Bulls bevorzugen, die einen größeren haben.

Cuckoldress - was hat die Frau davon?

Frauen sind nach dem Offenbarungsakt geschockt, so zahlreiche Forenbeiträge. Doch das verwundert mich. Denn ein Paar, das regelmäßig über Sex und die eigenen Bedürfnisse spricht, sollte den Partner verstehen und seine Neigung z. B. während des Dirty Talk ahnen.

Die Cuckoldress bekommt von ihrem Mann den Sex, den sie sich wünscht. Da Männer i. d. R. der aktive Part sind, sind sie auch maßgeblich für die körperliche Qualität des Sexes verantwortlich. Dass nach einer längeren Zeit der Reiz für neues vorhanden ist, sollte nicht verwundern. Die Ambivalenz zum Alltag, dem Patriarchat, kann für Frauen eine reizende Situation darstellen. Er kümmert sich um mich, gönnt mir guten Sex, sieht sein Glück in meinem Glück.
Das ist eine romantische Vorstellung.
Immer wieder beobachte ich Femdoms, die in einer Session unglaublich geil werden. Der Herr erträgt den Schmerz für mich, gibt sich hin.
Beim Cuckolding gibt es zwar keinen körperlichen Schmerz, doch psychisch ist es extrem intensiv. Der Frau ist dies bewusst, ich habe schon mehrere Frauen kennengelernt, die diese Form der Hingabe prickelnd finden.
Die besten Cuckolding Geschichten werden deshalb meist von Frauen geschrieben. Sie haben ein gutes Gespür, was Mann an diesem Szenario triggert. „Ich habe den Stuhl so positioniert, dass du den Fick gut sehen kannst.“

Cuckold

Nach meiner eigenen Erfahrung sind Cuckolds Creeps aus dem Internet oder richtige Alpha-Tiere ohne wirklichen Gegner/Konkurrent. Selbstbewusst.
Ich habe leider oft erlebt, dass Männer die Treiber dieses Szenarios waren und die Frau nur widerwillig mitmachte. Trumps ex Wahlkampfmanager z. B. So sollte es nicht sein.
Ich persönlich finde es unglaublich schön, wenn meine Partnerin einen anderen Mann mustert und ich sehen kann, wie sie dessen Körper anturnt. Es motiviert mich, an mir selbst zu arbeiten - viele mehr als würde sie sagen: „Geh mal wieder ins Fitnessstudio“.

Bull / Lover

Ich durfte ein Jahr lang der Bull eines Paares sein. Warum? Ich wollte guten Sex.
Den gibt es nur, wenn man die Frau kennt und ich weiß, wie man sie geistig und körperlich fickt.
Ich möchte eine emotionale Verbindung, sie darf in mich verliebt sein. Das sollte man jedoch nicht mit Liebe verwechseln.

Beim ONS kannst du als Mann nicht Vollgas geben - zu groß die Angst, die Frau körperlich oder emotional zu schädigen. Das ist Sex mit angezogener Handbremse.
Sinnlich, liebevoll funktioniert auch nicht, da die emotionale Basis nicht vorhanden ist. Heraus kommt richtig schlechter Sex, der emotional auf beiden Seiten Schaden anrichtet. Habe ich guten Sex und eine echte Chemie zur Dame, dann fühle ich mich für die Frau verantwortlich. Es ist als Bull ein gutes Gefühl zu wissen, die Frau hat einen großartigen Mann.

Fazit

Cuckolding und Wifesharing sind natürlich. In diesem Betrag habe ich längst nicht alle Erfahrungen und Erkenntnisse niederschreiben. Doch wenn man sich die natürlichen Neigungen erklären kann, hilft das vielleicht diese zu akzeptieren und auszuleben. Denn man sollte nicht mehr hineininterpretieren als es dann tatsächlich ist: Lust an der Frau und dem Ausleben unserer natürlichen Neigungen. Solange dies der Lust aller beteiligten dient, sehe ich darin nichts verwerfliches - eine WIN-WIN-WIN Situation.
Sollte ich noch ein ausführliches Audio erstellen. Gerne teile ich meine Erfahrungen und freue mich über euren Input.

Keusch

Über die Keuschheit wird viel geschrieben, meine persönlichen Erfahrungen decken sich nur zum Teil mit den Berichten zahlreicher Keuschlinge. Ich weiß, das Nachfolgende klingt komisch und krass.
Ich erinnere mich an meinen ersten Orgasmus, er war unglaublich intensiv. Noch heute weiß ich, wo ich war, wie er ablief und an was ich gedacht habe.
Die Pubertät ist für Männer sehr schön, es benötigt nicht viel und wir haben eine Erektion – ständig hat man den eigenen Schwanz in der Hand.
Bei jedem Schuss werden Glückhormone, Dopamin ausgeschüttet. Über die Jahre verbindet das Gehirn Nervenbahnen: Selbstbefriedigung entspricht „Glück“ – vergleichbar mit einem Süchtigen. Ich bin geil, dann besorge ich es mir eben selbst. Ich benötige die Frau nicht. Manchmal hat man(n) Stress und weiß selbst nicht genau, warum man es getan hat.

Wir essen gesund, wir treiben Sport. Doch wenn es um die Manipulation unseres Gehirns durch visuelle Reize geht, dann halten wir das für normal. „Für die Prostatagesundheit“ argumentiert der chronisch wixende Mann.

Jede Autowerbung verkauft heute unterschwellig Sex, täglich ist der Bildschirm voller potenzieller Partner. Neue Sex-Partner werden dadurch beliebiger.
Ganz allgemein: welchen großen Einfluss der Sex-Trieb auf unser Leben hat, sind wir uns nicht bewusst.

Wenn ich übersext bin, dann schadet dies meiner Lust und Leidenschaft.
Im Internet gibt es eine große „NoFab“ Community. Männer, die nicht masturbieren. Diese berichten oft von erstaunlichen Effekten. Und wenn Guardiola seinen Spielern ein Sexverbot ausspricht, dann bestimmt nicht, weil er ihnen schaden möchte. Viele bekannte Boxer tun das auch.
Ich persönliche glaube, dass das sexsüchtige Gehirn auf Entzug besonders intensiv reagiert. Von Alkoholikern kennt man es auch, wenn diese keinen Stoff bekommen, dann reagiert das Gehirn besonders stark. Außerdem glaube ich, dass sich meine Biochemie verändert. Eigenschaften die Testosteron zugeschrieben werden, spüre ich auf Entzug.
Folgende positive Effekte stelle ich nach 5 Tagen Keuschheit fest:

1.Macht-geil
Ich bin deutlich geiler. Eine attraktive Frau nehme ich sofort wahr, schaue sie mehr als „Frau“ an. Feinsinnig, sensibel reagiere ich auf Erotik, die Schuhe, die passende Jacke, jedes Detail wird sofort aufgesaugt und gibt mir ein Stück Energie.

Sorry, ich weiß, das hört jetzt so an als wäre ich ein Esoterik-Freak. Doch so ist es. Das Gehirn nimmt jetzt alles mit, was es finden kann.

2. Sex-Rausch
Ich kann Sex haben, reduziert auf meinen Penis. Ich schwitze nicht, stöhne nicht, zittere nicht, keine Emotionen. Rein-Raus-Fertig.
Auf der anderen Seite gibt es den Sex, der meinen Körper anstrengt, bei dem mein Penis lediglich Mittel zum Zweck ist. Ich habe Sex mit meinem ganzen Körper. Es wird alles intensiver: das Küssen, Lutschen, F., Zittern. Alles.

3. Schwanz-gesteuert,
Wenn ich übersext bin, kommt es vor, dass ich mit einer attraktiven Frau rede und es ist tote Hose zwischen meinen Beinen. Auf Entzug nehme ich das Ding zwischen meinen Beinen wahr, es fühlt sich wie ein wichtiges Körperteil an. Die Begegnung Mann-Frau ist sexueller, ich stehe breitbeiniger, männlicher(gefühlt). Die Lust auf die Frau gibt Energie.

4. Scharfsinniger / Konzentrierter
Mir hatte mal jemand erzählt, dass durch Veränderung der Ernährung der Kopf nicht mehr so vernebelt gewesen sei. Den Effekt kenne ich, aber die Ursache ist bei mir eine andere.
Jeder kennt doch die Typen, die im Restaurant entweder auf das Handy oder die Frau am Nebentisch schaut, während Madame stumm vor ihm sitzt. Er macht eben das, was er auch im Internet kennt.

5. Schmerz-geil
Nach wenigen Tagen Enthaltsamkeit stellt sich ein leichter Schmerz in meinen Eiern ein. Immer wieder werde ich aus dem Alltag geholt und an meine Situation erinnert. Das ist schön. Der Orgasmus nach langer Enthaltsamkeit ist intensiv und laut. Das Abspritzen tut etwas weh, da festeres Sperma hinausgespritzt wird.

6. Kampfeslust / Aggressivität
Das hört sich nun wieder komisch an, doch es gibt die Lust auf den Kampf. Wenn zwei Männer ein Problem haben, gehst du dazwischen, willst den Fight.
Ich konnte auch schon nicht einschlafen, da meine Hand zuschlagen wollte. Ich wollte aufstehen und meine Energie am Boxsack auslassen. (ich weiß, hört sich bekloppt an, war aber so!)

Ich kann absolut nachvollziehen, warum in den USA so viel Männer Testosteron spritzen. Obwohl ich jung bin, habe ich bereits ein starkes Bewusstsein dafür, was es aus Männern macht.
Wie intensiv die beschriebenen Effekte auftreten, hängt sicher von der Veranlagung, dem Alter, dem Wechseln von viel „Sex“ zur Keuschheit ab.
Ich persönlich lege gelegentlich selbst Männer in die Kategorie „Der wixxt zu viel“ oder „Das ist ein guter Fi…r“ – rein aufgrund der Testosteronmerkmale. Frauen wählen für den guten ONS auch tendenziell Männer mit viel Testosteron, besonders an den fruchtbaren Tagen.
Erst vor ein paar Tagen habe ich einen passenden KG (Mancage 05 oder 06) gefunden. Die normalen Modelle sind definitiv nur für deutlich unterdurchschnittlich bestückte Männer gemacht. Den Mancage kann man gut unter Kleidung tragen, sofern es keine Skinny Jeans ist - natürlich subventioniert er. Er fühlt sich gut an, man spürt etwas Druck auf den Eiern, der Penis hat viel Platz und konkurriert nicht mit den Beinen.


Das Spiel mit dem Verschlossenen

Der Schwanz ist für den Mann mehr als das Ding zwischen den Beinen, ohne ihn befindet er sich in einer (Identitäts-) Krise. Wenn ich mit einer Frau ausgehe, dann bin ich auch als unterwürfiger Partner immer noch der Mann, man schaut automatisch welche Männer eine Gefahr sein könnten, wer sie mustert.
Wenn ein Mann von einer Frau verschlossen wird, dann erodiert dessen Männlichkeit und er weiß nicht so richtig wie er sich verhalten oder fühlen soll. Das ist so ein bisschen vergleichbar mit dem Gefühl direkt nach dem Abspritzen. Die eigene geistige Geilheit steht im Wiederspruch zum Körperlichen. Mit KG entsteht Distanz. Sexuelle Handlungen ohne eigene Stimulanz fühlen sich komisch an. Denn du bist unsicher, ob das was du tust richtig ist.

Selbst wenn die Dame nicht im Raum ist, wird der Sub in erotischen Situationen immer an ihre Macht erinnert. Er spürt ihre volle Dominanz.

Vielleicht geht man gemeinsam auf eine Sexparty, verschlossen wird er vor ihr zum Cuckold und muss anschauen wie seine Herrin gut befriedigt wird. Außer ein paar Lusttropfen wird bei ihm nichts passieren. So kann der Sub zeigen, dass das Statement „Deine Lust ist meine Lust“ keine Floskel ist. Ein komischer - manchmal leerer – Hundeblick mit glänzenden Augen: Das Bedürfnis sich vor sie zu werfen, die Eifersucht, die Lust, das Leid, Selbstzweifel. Ich habe keine Erfahrung, glaube aber, dass Keuschheit unheimlich intensiv werden kann.

Lustschmerz - warum ich mich von einer Frau auspeitschen lasse

Lustberg

Lustberg

Der Wissenschaftler einer ORF Dokumentation über BDSM war sich sicher: „Lustschmerz gibt es nicht. Versuchen Sie doch mal das Bohren des Backenzahnes als lustvoll zu empfinden“.
Nein, das geht wirklich nicht!

In einem bekannten BDSM Podcast wurde kürzlich eine Femdom interviewt, die nicht erklären konnte, warum sie Männer gerne schlägt oder sich Männer gerne schlagen lassen. Sie fügte hinzu, sie müsste sich während einer Session in Erinnerung rufen, dass das „Opfer“ diesen Schmerz genießt.

Ich möchte in diesem Text über meine persönlichen Erfahrungen und die damit verbundenen Gefühle schreiben.
Einer (vertrauensvollen) Herrin bin ich sehr dankbar, wenn sie mir Schmerz zufügt. Denn das ist für mich wie Sex, allerdings auf einer viel höheren, geileren Stufe.
Emotionen und Situation werden erlebt, die ein erwachsener Mann nicht mehr kennt: Angst, Geborgenheit, Hingabe, Zuneigung, Stolz, Mann sein, Kontrollverlust, Tränen, irrsinnige Lust.
Um die Session etwas zu veranschaulichen, habe ich den Lustberg aufgezeichnet und in Phasen aufgeteilt. Wenn alles perfekt verläuft - was selten passiert - dann erreicht man den Höhenrausch – wahnsinniger Lustschmerz. Immer wieder wandert das Pendel von Schmerz zu Lust, man wird - im positiven Sinne - verrückt. Doch wie kommt man da hoch? Der Aufstieg dauert min. eine Stunde.

Ankommen - die Begrüßung der Herrin

Es hilft ungemein, wenn Madame ihm im Voraus bereits die Tour ankündigt – vielleicht sogar ein paar Tage zuvor. Vorfreude ist schön.
Vor der eigentlichen Tourstart sollte sich der Sub sammeln, z.B. auf Knien (~ 20min).
So kann er sich innerlich in seiner Situation akklimatisieren. Sie kann sich als qualifizierte Bergführerin präsentieren, indem sie ihn authentisch souveränen führt, seine Ausrüstung kontrolliert und erste Tests (kurzer Schmerz) an ihm durchführt. Natürlich hatte er sie zuvor mit einem Fußkuss begrüßt. Wie beim Ausdauersport ist Pacing entscheidend. Kurzfristige Sprints (harter Schmerz) sollten vermieden werden.

Basislager

Sie beginnt mit dem Flogger den Arsch aufzuwärmen, sodass er Farbe bekommt. Als Sub bin ich erregt und überrascht, dass bei jedem Schlag auf meinen Hintern ein Blutstoß in meinen Penis erfolgt, den ich an meiner Eichel spüre.
Ich fühle mich stark und männlich, da ich den Schmerz aushalte, Adrenalin und Erregung euphorisieren mich. Gib mir eine Backpfeife. Zeig mir, dass ich am Leben bin! Ich kann der Dame noch in die Augen schauen und lache vielleicht sogar. Ich genieße den Kampf, das Tier in mir wird getriggert und will kämpfen.
Die erfahrene Herrin wird die Intensität der Schläge etwas erhöhen, dabei aber immer wieder Pausen einlegen, um sich über den Zustand ihres Sklaven rückzuversichern.

Aufstieg

Als Sub habe ich zwei Möglichkeiten mit Schmerz umzugehen:

1. Ich verweintere mich

Trifft mich ein Schlag, kann ich meinen Körper anspannen, mich klein machen, kurz atmen, die Schläge erahnen und so einen rationalen Zugang zu Situation finden. Die Herrin kann so hart schlagen wie sie möchte, es wird mir nicht wirklich wehtun oder Lust bereiten.
Ich kontrolliere mich selbst. Vielleicht ist mein Schwanz trotzdem hart.
Wenn man sich als Paar noch findet, erkennt man die Block-Situation vielleicht nicht. Es gibt Tage da steckt man in diesem Modus fest.

2. Ich öffne mich

Ich akzeptiere den Schmerz und öffne mich. Ich bin nahe bei ihr, mit jedem Peitschenschlag wird es intensiver und übergebe mein „Ich“ an sie.
Zu Beginn muss ich dabei etwas gegen die innere Angst kämpfen. Ich spanne meine Muskeln nicht (stark) an, Atme tief, öffne meinen Mund, halte eine breite Brust. Ich werde zu ihrem Instrument, meine Brust zum Klangkörper. Mal spielt sie etwas härter, dann weicher. Ich rutsche von Schmerz in Lust.
Durch meinen ganzen Körper strömt eine Lustwelle. Ich atme tief, der Schlag dominiert mein unkontrolliertes Ausatmen. Ist die Lunge voller Luft, ist der Schlag besonders intensiv. Habe ich den Mund offen, kann ich auch nicht kontrollieren, wie es sich anhört. Ob Stöhnen oder Schmerz, das bestimmt sie und man kann es hören. In einer Pause erfolgt ggf. ein inniger Kuss. Wir sind uns innerlich unglaublich nahe. Mit zunehmender Intensität und Zeit werde ich immer unterwürfiger, kann ihr nicht mehr in die Augen schauen. Wenn sie mich auffordert sie anzuschauen, werde ich einen Hundeblick haben. Nichts ist in diesem Moment dominanter als ihr Lachen, sie beherrscht mich.

Trifft mich ein Peitschenschlag, zuckt mein Penis. Mit jedem Schlag wird er härter, irgendwann habe ich das Gefühl, er müsste jetzt abspritzen. Doch das tut er nicht, er tropft. Gefühlt bin ich aber über den „Point-of-no-Return“ hinaus.
Irgendwann bin ich nur noch Lust. Ich kann dabei nicht sagen, was ich gerade tue oder wie ich dabei aussehe.

Ich glaube, Frauen fühlen ähnlich, wenn sie richtig gut befriedigt werden. Wenn der Mann bestimmt, wie viel Lust sie erfahren. Als Mann hat man normalerweise eine gewisse Kontrolle darüber, wie geil man ist, man kann den PC-Muskel anspannen und so Druck abbauen.
Beim Lustschmerz funktioniert das nicht. Der Flogger ist mehr mit meinem Penis verbunden als mein Kopf. Das macht verrückt, hilflos und vor allem geil. Beim Lustschmerz ist der ganze Körper involviert. Folterwerkzeuge, die nicht eine spezielle Stelle mit Schmerz beglücken, sind deshalb zu bevorzugen.
Durch Fesselungen, Sinnesentzug oder andere Reize kann die Situation jederzeit noch lustvoller werden.

Worte
Auch das Gespräch zwischen uns oder ihr Monolog, kann die Session extrem verschärfen – ob die Herrin dabei eher drück - mich erniedrigest: „Na komm, stell dich nicht so an. Kontrolliere dich.“ oder sanft zieht: „Das schaffst du“ oder meinem Stöhnen und dem Peitschenknall die Soundkulisse überlässt - alles ist geil.
Es gibt kein richtig oder besser. Für mich als Sub ist nur wichtig, dass die Herrin es gerne macht und ebenfalls die zunehmende Nähe spürt.

Höhenrausch

Irgendwann bin ich dann nur noch Lust und an der Selbstaufgabe. Die Herrin besitzt mich, bestimmt wie ich fühle und was ich erfahre. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl nun den Orgasmus zu erfahren. Ich zittere am ganzen Körper, mein Körper hat einen Orgasmus, nicht mein Schwanz.

Auffangen

Nach einer Pain-Session bin ich zunächst etwas emotional und möchte meine Dankbarkeit und Unterwerfung ausdrücken. Mehr kann ich im ersten Moment auch nicht, der Fußkuss fühlt sich selten natürlicher an. Es ist ein bizarres Bild, wenn ein erwachsener Mann sich an die Beine der Frau anlehnt oder seinen Kopf in ihren Schoß legt. Ich fühle mich schwach, unterwürfig, dankbar, neugeboren und erschöpft.
Ich bin ich der größte Softie dieser Welt – innerlich und äußerlich. Ein entkräfteter Schlappschwanz, der sich an die Frau anlehnt. All meine männlichen Eigenschaften (Stärke körperlich und geistig, Souveränität, Potenz) sind erodiert, so als hätte ich kein Geschlecht (weder Mann noch Frau).
Schuldgefühle
Nach ein paar Minuten habe ich Schuldgefühle. Ich bin ihr Diener,, doch in den vergangenen Stunden hat sie sich um mich gekümmert, meine Lust, meinen Sex. Es ist mir richtig unangenehm, ihr jetzt nicht dasselbe Glück zurückgeben zu können.
Für jemand, der so eine Erfahrung bei einer Domina machen darf, ist jetzt Schluss. Bei einer privaten Femdom kommt es nun vielleicht noch zum

Sex.

Wir benötigen eine Pause: „Darf ich dir ein Glas Champagner anbieten“ frage ich. Ich merke, wie ich wieder zum Mann werde. Es fühlt sich zunächst richtig komisch an, wenn sie verlangt aufzustehen, denn eigentlich ist der Boden (gefühlt) mein neues Zuhause. Doch irgendwann kommt es dann zum Sex. Dabei geht es um sie. Ich versuche ein guter Liebhaber zu sein, ihr den Sex zu bieten, den sie sich wünscht. Oft ist die Frau durch die Session bereits sehr erregt, sie empfindet mich (komischerweise) nicht als Wurm, sondern „bewundert“ meine Stärke und Hingabe. Mein Sklavenstolz verhindert das Verweigern einer Strafe. Kneift sie in meine Brust, werde ich diese hinausrücken und die Ellenbogen hinter meinem Rücken verschließen, um meine Reflexe zu unterbinden. Greift sie nach meinem Schwanz, werde ich die Beine breit machen und einen stabilen Stand halten. Stets werde ich mich für ihre Folter bedanken. „Danke Herrin“. Niemals werde ich Folterwerkzeuge selbst testen. Das kickt die Dame. Es kommt meist zu richtig hartem Sex, ich dominiere das Geschehen, lege meine ganze Energie und Gefühle hinein. Ich diene ihr mit dominantem Sex. Das sie mir vertraut und nun selbst loslassen kann, macht mich stolz.

Kuscheln

Jede gute Session endet bei mir mit kuschen, sie liegt auf meiner Brust. Dass an so einem Abend die Frau nicht nur aktiv dominiert, sondern auch Männlichkeit und Dominanz (Sex) von mir einfordert, finde ich großartig. Viele Femdoms haben Angst beim Sex die Führung abzugeben, leider.

Die Psyche - Hörigkeit

Während einer Schmerz-Session werden sehr native Trigger unserer Psyche ausgelöst.
Man kann Unterlegenheit und Unterwerfung spielen oder man kann sie tatsächlich körperlich spüren.
In der Natur wird das Alpha-Tier (Affen, Ziegen etc.) bestimmt und alle richten sich nach ihm. Bei Boxern oder MMA Kämpfern sagt man häufig: „Nach der Niederlage war er nicht mehr derselbe“.

Nun hatten wir diesen Kampf um die Herrscher Rolle in der Session gehabt, die Dame hat mich übernommen. In der Psyche wird diese Abhängigkeit hinterlegt: Sie bestimmt meine Gefühle - ob es mir gut oder schlecht geht. Unterbewusst möchte meine Psyche mich schützen, indem sie mir bei jeder Begegnung oder Anweisung meine Unterlegenheit, Abhängigkeit mitgibt.
Diese Hörigkeit existiert auf der Gefühlsebene, in meiner rationalen Ebene kann ich die Situation klar einordnen.

In den BDSM Communities spricht man häufig von Naturdominanz. Im Profil muss man hinterlegen, ob man dominant oder devot ist. Das ist Nonsens. Kein Mensch ist allen Personen gegenüber dominant oder devot. Wir handeln das unterbewusst mit jedem Menschen aus.
Dass man aber ganz bewusst durch Sessions eine D/S Beziehung herstellen kann, darüber liest man wenig.
In der Praxis wirkt das devote Gefühl so: Wenn ich im Hotel auf meine Herrin warte, dann möchte ich bereits 1h vor dem Zusammentreffen mit meiner Erektion auf die Knie gehen. Ich lache mich dann selbst aus.
So ein tiefes Gefühl der Unterwürfigkeit/Hörigkeit erreiche ich nur bei einer Herrin, die mich in den Höhenrausch geführt hatte.

Als Mann sollte man sehr genau überlegen, wem man sich anvertraut und wie weit man geht.
Einen Hund konditioniert man Futter, einen Sub über Schmerz und Lust.

Bei Fragen, schreibt mich an.

Flogger

Flogger

mit harten Lederstreifen eignet sich besonders gut

Schuhfetischismus - warum, wieso, woher?

Schuh Fetisch - so wirken Schuhe auf mich

Weitere Ausführungen im Audio

Dieser Text richtet sich an Damen, die verstehen wollen, warum so viele Herren auf hohe Schuhe abfahren. Ich habe mich aus Neugierde mit dem Thema befasst und versuche eigene Eindrücke unsortiert zu beschreiben.
Ob devot oder dominant, fast alle Männer schauen sich Frauen mit hohen Schuhen gerne an.
Optisch verändert sich hierdurch der Gang. Die Frau macht kleinere Schritte, die Hüfte wippt mehr, der Gang wird weiblicher, die Silhouette weiblicher. HH kreieren eine optische Illusion von kürzeren Füßen, schlankeren Fußknöcheln, längeren Beinen. Vor allem aber erhöhen sie die Frau und verleihen ihr selbst und anderen den Sinneseindruck von höherem Status und Macht. Es kommt eben doch auf die Größe an.

High Heels im Job


Es ärgert mich immer wieder, wenn Männer es nicht schaffen einer attraktiven Frau die Stirn zu bieten. Eine Frau weiß meist sehr genau, was passiert, wenn sie im Stuhlkreis die Beine übereinanderschlägt und ihre High Heels präsentiert: Alle Männer schauen auf den Schuh, versuchen aber nicht dabei erwischt zu werden.
Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied zwischen sexuell devoten oder dominanten Männern gibt.
Aus meiner Sicht ist das Anhimmeln, Verehren, Kuschen schon eine Form von Unterwerfung.
Die Männer werden weicher. Wir tun im Business immer so, als wären alle Entscheidungen rational, doch Status und Fortpflanzung spielen bei fast allen Entscheidungen eine Rolle.
Eine Studie von Nicholas Guéguen von der Universität von Süd-Brittany konnte zeigen: Männer helfen Frauen deutlich mehr, wenn diese High Heels tragen – und je höher die Absätze, desto größer die Hilfsbereitschaft: Schon bei einer Absatzhöhe von fünf Zentimetern stieg diese von 36 auf 60 Prozent. Zum Vergleich: Mit Ballerinas wurde den Probandinnen nur noch in 25 Prozent der Fälle geholfen. Scheinbar gibt es aber trotzdem eine Absatzgrenze: Trugen die Frauen Absätze von zehn Zentimetern und mehr, lag die Bereitschaft der Männer zu helfen „nur“ bei 49 Prozent. Nuttenalarm?
Ich habe im Büro noch eine Beobachtung gemacht: Trägt die Chefin hohe Schuhe, tun ihr das die Angestellten gleich. Es gibt Abteilungen, in denen mehr edle hohe Schuhe getragen werden als in einer Pariser Nobeldisco.
Die Füße einer Frau zeigen immer in die Richtung dessen Aufmerksamkeit sie haben wollen. In einer Gruppe von Frauen zeigen die Füße in Richtung des Alpha Weibchen.

Der Fußkuss

Selbst der Pabst küsst regelmäßig Füße - als Zeichen seiner Demutsgeste gegenüber Flüchtlingen oder Personen, die verehrt oder dankbar ist.
Für mich ist es immer ein klares Unterwerfungsgeste: zur Begrüßung, Verabschiedung. Vergleichbar mit einem intensiveren Handkuss. Man kann echte Hingabe nur sehr schlecht spielen.
Turnt es ihn an? Verehrt er den Schuh? All das kann Frau sehen.
Nach einer harten Session, wenn ich keine sexuelle Energie mehr besitze, habe ich immer das Bedürfnis meine Dankbarkeit durch einen Fußkuss zum Ausdruck zu bringen.
Der satte, tiefe Klang
eines HH der auf Marmorboden ist ein besonderer Lockruf, dem sich kein Mann entziehen kann. Man spiele einem pubertierenden Manne den Sound eines High Heels auf den Kopfhörern und er bekommt einen Steifen.
Auch als Sub gibt es diese ganz besondere Situation. Man kniet auf dem Boden, macht sich ganz klein, sodass der Kopf ebenfalls auf dem Boden liegt, der Po nur wenige Zentimeter über dem Boden. Dieser druckvolle Bodenkontakt knallt direkt ins Ohr, dazu bewegt sich der Boden (ist tatsächlich so), gefühlt wird man Teil des Bodens. Als Sklave spürt man ihre Dominanz dann unglaublich intensiv. Gänsehaut pur.

Turn Offs

Als Schuh-Fetischist erkennt man sofort die Qualität eines Schuh – und wenn die nicht stimmt, dann ist das ein Turn Off. Es degradiert den Status der dominanten Frau. Man(n) möchte die göttlichen Füße in guter Qualität wissen. Auch ein unpassender (zu groß, zu klein) - oder bei Stiefeln ein Schlackern der dünnen Beine - schaut einfach nicht gut aus. Der Schuh sollte eben wie angegossen aussehen.
Wie oft war ich schon auf Veranstaltungen, bei denen mir Damen über schmerzende Beine geklagt haben. Sorry, was soll ich als normaler Kollege tun?
Wäre die Dame meine Herrin hätte ich ein Arsenal an Möglichkeiten das Problem zu lösen. Doch die Mitleidsnummer nervt mich. Dann trage eben keine hohen Schuhe. Die Frau sollte den Schuh dominieren, nicht der Schuh sie.
Der rhythmische Gang/Klang vollheißt Kraft - herumrutschen, unrhythmische Klacken zeigt Nervosität, Unentschlossenheit.
Das schutzlose junge Reh, welches sich ständig in den Weg stellt oder vor der Bürotür herumklackert, erkennt der Sklave im Schafspelz bereits am Klang. Doch dieser wartete lieber auf Cleopatra.

Ich möchte ehrlich sein, der tollste Schuh erregt keine positive Aufmerksamkeit, wenn die Frau nicht darin laufen kann. Und man(n) sieht eben, ob die Dame sich darin wohlfühlt, sie den Schuh nicht mehr bewusst wahrnimmt, er zu einem Körperteil wird.

Es kommt auf die Größe an

Bei Schuhen mit kleinem Absatz kommen mir folgender Gedanke: Das brave Mädchen traut sich nicht richtige Heels zu tragen.
Wenige Zentimeter tragen häufig ältere Menschen mit Rücken- oder Knie Problemen. Ich persönlich finde flache Schuhe schöner als so Alibi-Absätze - ganz besonders wenn der Rest des Outfits eigentlich nach hohen Schuhen brüllt.

45°


Ich bin eine strakte Frau, schau mich gefälligst an. Hörst du das Klacken? Ich bin sexy, erotisch und weiß das. Ich persönlich finde diese Höhe sehr erotisch.

90°

Wenn die Frau alleinsteht oder geht, löst sie damit mein Helfersyndrom aus. Denn man kann beim Zuschauen schon sehen, wie wackelig das alles ist.
Sollte allerdings ein richtiger Mann neben ihr stehen, der seinen Arm um sie hält und vielleicht über ihren Rücken streichelt, dann finde ich sie ganz sexy. Viel Weiblichkeit benötigt viel Männlichkeit – macht den Sinn? Nur mit dünnen Beinen, einer engen Jeans kann das toll ausschauen. Für mich signalisiert dieser sexuelle Schuh: Ich werde gefälligst gut gefickt, verstanden? Schaut mich ruhig an, Jungs. Ich bin nicht so wie die anderen braven Mädchen.
Ob die Frau als devotes sehr weibliches Püppchen wahrgenommen wird oder als taffe, bitchige Femme fatale hängt von ihr ab. Ich finde es spannend zu testen, wie sich eine Frau mit diesem Schuh verändert. Eine Frau, die auf diesen Dingern so laufen kann als wäre es das normalste der Welt ist einfach sehr schön anzuschauen. Dieser Schuh ist eine Waffe. Lustigerweise kann man sich manche Frauen ohne diese Schuhe nicht vorstellen.

Material


Als LLL-Fan muss für mich ein Schuh aus diesen Materialien sein, möglichst glänzend. Auch Leder schaut poliert einfach dufte aus. Mit einem passiven Material wird der Schuh deutlich entschärft. Man kann die hohen Haken auch hinter einer weiten Hose oder Mantel verstecken. Das kann bisweilen auch sehr spannend sein, denn man wartet, bis mehr vom Schuh zu sehen ist.

Spiele

1. Restaurant – Füßeln

Füßeln, das geschickte Berühren des neuen Partners mit den Beinen oder auch Händen kann wahnsinnig geil sein. Der Abstand verringert sich immer mehr, bis die Berührung vom aktiv (meist lachenden) kommt und man sich dann gegenseitig immer wieder berührt. Es kann aber auch so ablaufen: Die Herrin drückt ihren Stiefel in seinen Schritt, eine nonverbale Aufforderung nach vorne zu rutschen und die Manspreading Position einzunehmen. GGF. unterstützt er ihr Bein mit der Hand und massiert es an den sensiblen Knochen, während sie bequem ihren Rücken gegen die Banklehne drückt. Wo der Heel sticht ist egal - ggf. führt er den Schuh an die gewünschte Position. Vielleicht öffnet er den Hosenladen, um ihren Heel durchzulassen. Wenn sie dann noch bestimmt, wo er die Hände auf dem Tisch haben soll (z. B. am Glas, an der Kerze), dann ist das CBT Setup im öffentlichen Raum angerichtet. Vielleicht streckt sie ihre Schuhspitze kurz über die Tischplatte. So kann er auch noch ihren Schuh in den Mund nehmen und unterwürfig in ihre lachendes Gesicht schauen.

2. Restaurant – Schlüssel verloren

Candle Light Dinner, es ist ruhig um die Box, die nächsten Gäste genug weit für das folgende Szenario entfernt. „Oh, ich glaub mir ist der Autoschlüssel aus der Tasche gerutscht“ sagte er, bevor er unter dem Tisch verschwand. Ein kräftiger warmer Kuss auf den Spann, die Zunge tanzt, die Hand massiert am Knöchel. Es führen vom Fuß Nervenbahnen direkt in die Körpermitte, die Haut ist sehr dünn und empfindsam. Mit Glück erregt er sie direkt damit. Diese flinke Zunge baut Bilder in ihrem Kopf.

2. Spontanfußkuss

Es muss nicht immer die erotisch aufgeladene Situation sein. Sofern die Herrin erlaubt, kann der Sub immer wieder durch Anteasern seine Haltung zeigen. In unbeobachteten Situationen (Fahrstuhl, Einkaufen unterstes Regal, Parkbank, Park etc.) geht er in Eigeninitiative auf die Knie oder in die Hocke und küsst den Stiefel, bevor er flink wieder auf den Beinen steht und die Herrin körperlich überragt. Diese knackigen Deep Squats trainiert der Sklave sicher gerne.

3. Begrüßung

Es ist kalt, die Hände frieren, das enge Kleid oder der Rock sitzen gut. Eines wird jetzt sicher nicht passieren: Die Herrin bückt sich.
Der Sklave kniet vor ihr, drängt sich dabei nicht auf indem er den Schuh z. B. sehr langsam auszieht, aber auch nicht zu schnell. Das wäre respektlos.
Falls es kalt ist, kann er auch noch ihre Füße etwas warmreiben. Natürlich kann man auch zur Verabschiedung ein Ritual etablieren. Wie es ihr beliebt.

5. Heelsucker

Nach meiner Beobachtung kommt es beim Lecken des HH bei allen Männern zu einer komischen Situation: Mann beginnt den Heel rythmisch zu saugen, so als würde man einen Schwanz lutschen. In einem Artikel stand, dass es bei unseren Vorfahren Usus gewesen ist, dass der Unterlegene dem Überlegenen den Schwanz geblasen hat. Ein bizarres Schauspiel, welches man mit: „Du bist definitiv nicht schwul“ ironisch kommentiert.