Schuhfetischismus - warum, wieso, woher?

Schuh Fetisch - so wirken Schuhe auf mich

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Dieser Text richtet sich an Damen, die verstehen wollen, warum so viele Herren auf hohe Schuhe abfahren. Ich habe mich aus Neugierde mit dem Thema befasst und versuche eigene EindrĂŒcke unsortiert zu beschreiben.
Ob devot oder dominant, fast alle MĂ€nner schauen sich Frauen mit hohen Schuhen gerne an.
Optisch verĂ€ndert sich hierdurch der Gang. Die Frau macht kleinere Schritte, die HĂŒfte wippt mehr, der Gang wird weiblicher, die Silhouette weiblicher. HH kreieren eine optische Illusion von kĂŒrzeren FĂŒĂŸen, schlankeren Fußknöcheln, lĂ€ngeren Beinen. Vor allem aber erhöhen sie die Frau und verleihen ihr selbst und anderen den Sinneseindruck von höherem Status und Macht. Es kommt eben doch auf die GrĂ¶ĂŸe an.

High Heels im Job


Es Ă€rgert mich immer wieder, wenn MĂ€nner es nicht schaffen einer attraktiven Frau die Stirn zu bieten. Eine Frau weiß meist sehr genau, was passiert, wenn sie im Stuhlkreis die Beine ĂŒbereinanderschlĂ€gt und ihre High Heels prĂ€sentiert: Alle MĂ€nner schauen auf den Schuh, versuchen aber nicht dabei erwischt zu werden.
Ich glaube nicht, dass es einen Unterschied zwischen sexuell devoten oder dominanten MĂ€nnern gibt.
Aus meiner Sicht ist das Anhimmeln, Verehren, Kuschen schon eine Form von Unterwerfung.
Die MÀnner werden weicher. Wir tun im Business immer so, als wÀren alle Entscheidungen rational, doch Status und Fortpflanzung spielen bei fast allen Entscheidungen eine Rolle.
Eine Studie von Nicholas GuĂ©guen von der UniversitĂ€t von SĂŒd-Brittany konnte zeigen: MĂ€nner helfen Frauen deutlich mehr, wenn diese High Heels tragen – und je höher die AbsĂ€tze, desto grĂ¶ĂŸer die Hilfsbereitschaft: Schon bei einer Absatzhöhe von fĂŒnf Zentimetern stieg diese von 36 auf 60 Prozent. Zum Vergleich: Mit Ballerinas wurde den Probandinnen nur noch in 25 Prozent der FĂ€lle geholfen. Scheinbar gibt es aber trotzdem eine Absatzgrenze: Trugen die Frauen AbsĂ€tze von zehn Zentimetern und mehr, lag die Bereitschaft der MĂ€nner zu helfen „nur“ bei 49 Prozent. Nuttenalarm?
Ich habe im BĂŒro noch eine Beobachtung gemacht: TrĂ€gt die Chefin hohe Schuhe, tun ihr das die Angestellten gleich. Es gibt Abteilungen, in denen mehr edle hohe Schuhe getragen werden als in einer Pariser Nobeldisco.
Die FĂŒĂŸe einer Frau zeigen immer in die Richtung dessen Aufmerksamkeit sie haben wollen. In einer Gruppe von Frauen zeigen die FĂŒĂŸe in Richtung des Alpha Weibchen.

Der Fußkuss

Selbst der Pabst kĂŒsst regelmĂ€ĂŸig FĂŒĂŸe - als Zeichen seiner Demutsgeste gegenĂŒber FlĂŒchtlingen oder Personen, die verehrt oder dankbar ist.
FĂŒr mich ist es immer ein klares Unterwerfungsgeste: zur BegrĂŒĂŸung, Verabschiedung. Vergleichbar mit einem intensiveren Handkuss. Man kann echte Hingabe nur sehr schlecht spielen.
Turnt es ihn an? Verehrt er den Schuh? All das kann Frau sehen.
Nach einer harten Session, wenn ich keine sexuelle Energie mehr besitze, habe ich immer das BedĂŒrfnis meine Dankbarkeit durch einen Fußkuss zum Ausdruck zu bringen.
Der satte, tiefe Klang
eines HH der auf Marmorboden ist ein besonderer Lockruf, dem sich kein Mann entziehen kann. Man spiele einem pubertierenden Manne den Sound eines High Heels auf den Kopfhörern und er bekommt einen Steifen.
Auch als Sub gibt es diese ganz besondere Situation. Man kniet auf dem Boden, macht sich ganz klein, sodass der Kopf ebenfalls auf dem Boden liegt, der Po nur wenige Zentimeter ĂŒber dem Boden. Dieser druckvolle Bodenkontakt knallt direkt ins Ohr, dazu bewegt sich der Boden (ist tatsĂ€chlich so), gefĂŒhlt wird man Teil des Bodens. Als Sklave spĂŒrt man ihre Dominanz dann unglaublich intensiv. GĂ€nsehaut pur.

Turn Offs

Als Schuh-Fetischist erkennt man sofort die QualitĂ€t eines Schuh – und wenn die nicht stimmt, dann ist das ein Turn Off. Es degradiert den Status der dominanten Frau. Man(n) möchte die göttlichen FĂŒĂŸe in guter QualitĂ€t wissen. Auch ein unpassender (zu groß, zu klein) - oder bei Stiefeln ein Schlackern der dĂŒnnen Beine - schaut einfach nicht gut aus. Der Schuh sollte eben wie angegossen aussehen.
Wie oft war ich schon auf Veranstaltungen, bei denen mir Damen ĂŒber schmerzende Beine geklagt haben. Sorry, was soll ich als normaler Kollege tun?
WÀre die Dame meine Herrin hÀtte ich ein Arsenal an Möglichkeiten das Problem zu lösen. Doch die Mitleidsnummer nervt mich. Dann trage eben keine hohen Schuhe. Die Frau sollte den Schuh dominieren, nicht der Schuh sie.
Der rhythmische Gang/Klang vollheißt Kraft - herumrutschen, unrhythmische Klacken zeigt NervositĂ€t, Unentschlossenheit.
Das schutzlose junge Reh, welches sich stĂ€ndig in den Weg stellt oder vor der BĂŒrotĂŒr herumklackert, erkennt der Sklave im Schafspelz bereits am Klang. Doch dieser wartete lieber auf Cleopatra.

Ich möchte ehrlich sein, der tollste Schuh erregt keine positive Aufmerksamkeit, wenn die Frau nicht darin laufen kann. Und man(n) sieht eben, ob die Dame sich darin wohlfĂŒhlt, sie den Schuh nicht mehr bewusst wahrnimmt, er zu einem Körperteil wird.

Es kommt auf die GrĂ¶ĂŸe an

5°

Bei Schuhen mit kleinem Absatz kommen mir folgender Gedanke: Das brave MĂ€dchen traut sich nicht richtige Heels zu tragen.
Wenige Zentimeter tragen hĂ€ufig Ă€ltere Menschen mit RĂŒcken- oder Knie Problemen. Ich persönlich finde flache Schuhe schöner als so Alibi-AbsĂ€tze - ganz besonders wenn der Rest des Outfits eigentlich nach hohen Schuhen brĂŒllt.

45°


Ich bin eine strakte Frau, schau mich gefĂ€lligst an. Hörst du das Klacken? Ich bin sexy, erotisch und weiß das. Ich persönlich finde diese Höhe sehr erotisch.

90°

Wenn die Frau alleinsteht oder geht, löst sie damit mein Helfersyndrom aus. Denn man kann beim Zuschauen schon sehen, wie wackelig das alles ist.
Sollte allerdings ein richtiger Mann neben ihr stehen, der seinen Arm um sie hĂ€lt und vielleicht ĂŒber ihren RĂŒcken streichelt, dann finde ich sie ganz sexy. Viel Weiblichkeit benötigt viel MĂ€nnlichkeit – macht den Sinn? Nur mit dĂŒnnen Beinen, einer engen Jeans kann das toll ausschauen. FĂŒr mich signalisiert dieser sexuelle Schuh: Ich werde gefĂ€lligst gut gefickt, verstanden? Schaut mich ruhig an, Jungs. Ich bin nicht so wie die anderen braven MĂ€dchen.
Ob die Frau als devotes sehr weibliches PĂŒppchen wahrgenommen wird oder als taffe, bitchige Femme fatale hĂ€ngt von ihr ab. Ich finde es spannend zu testen, wie sich eine Frau mit diesem Schuh verĂ€ndert. Eine Frau, die auf diesen Dingern so laufen kann als wĂ€re es das normalste der Welt ist einfach sehr schön anzuschauen. Dieser Schuh ist eine Waffe. Lustigerweise kann man sich manche Frauen ohne diese Schuhe nicht vorstellen.

Material


Als LLL-Fan muss fĂŒr mich ein Schuh aus diesen Materialien sein, möglichst glĂ€nzend. Auch Leder schaut poliert einfach dufte aus. Mit einem passiven Material wird der Schuh deutlich entschĂ€rft. Man kann die hohen Haken auch hinter einer weiten Hose oder Mantel verstecken. Das kann bisweilen auch sehr spannend sein, denn man wartet, bis mehr vom Schuh zu sehen ist.

Spiele

1. Restaurant – FĂŒĂŸeln

FĂŒĂŸeln, das geschickte BerĂŒhren des neuen Partners mit den Beinen oder auch HĂ€nden kann wahnsinnig geil sein. Der Abstand verringert sich immer mehr, bis die BerĂŒhrung vom aktiv (meist lachenden) kommt und man sich dann gegenseitig immer wieder berĂŒhrt. Es kann aber auch so ablaufen: Die Herrin drĂŒckt ihren Stiefel in seinen Schritt, eine nonverbale Aufforderung nach vorne zu rutschen und die Manspreading Position einzunehmen. GGF. unterstĂŒtzt er ihr Bein mit der Hand und massiert es an den sensiblen Knochen, wĂ€hrend sie bequem ihren RĂŒcken gegen die Banklehne drĂŒckt. Wo der Heel sticht ist egal - ggf. fĂŒhrt er den Schuh an die gewĂŒnschte Position. Vielleicht öffnet er den Hosenladen, um ihren Heel durchzulassen. Wenn sie dann noch bestimmt, wo er die HĂ€nde auf dem Tisch haben soll (z. B. am Glas, an der Kerze), dann ist das CBT Setup im öffentlichen Raum angerichtet. Vielleicht streckt sie ihre Schuhspitze kurz ĂŒber die Tischplatte. So kann er auch noch ihren Schuh in den Mund nehmen und unterwĂŒrfig in ihre lachendes Gesicht schauen.

2. Restaurant – SchlĂŒssel verloren

Candle Light Dinner, es ist ruhig um die Box, die nĂ€chsten GĂ€ste genug weit fĂŒr das folgende Szenario entfernt. „Oh, ich glaub mir ist der AutoschlĂŒssel aus der Tasche gerutscht“ sagte er, bevor er unter dem Tisch verschwand. Ein krĂ€ftiger warmer Kuss auf den Spann, die Zunge tanzt, die Hand massiert am Knöchel. Es fĂŒhren vom Fuß Nervenbahnen direkt in die Körpermitte, die Haut ist sehr dĂŒnn und empfindsam. Mit GlĂŒck erregt er sie direkt damit. Diese flinke Zunge baut Bilder in ihrem Kopf.

2. Spontanfußkuss

Es muss nicht immer die erotisch aufgeladene Situation sein. Sofern die Herrin erlaubt, kann der Sub immer wieder durch Anteasern seine Haltung zeigen. In unbeobachteten Situationen (Fahrstuhl, Einkaufen unterstes Regal, Parkbank, Park etc.) geht er in Eigeninitiative auf die Knie oder in die Hocke und kĂŒsst den Stiefel, bevor er flink wieder auf den Beinen steht und die Herrin körperlich ĂŒberragt. Diese knackigen Deep Squats trainiert der Sklave sicher gerne.

3. BegrĂŒĂŸung

Es ist kalt, die HĂ€nde frieren, das enge Kleid oder der Rock sitzen gut. Eines wird jetzt sicher nicht passieren: Die Herrin bĂŒckt sich.
Der Sklave kniet vor ihr, drÀngt sich dabei nicht auf indem er den Schuh z. B. sehr langsam auszieht, aber auch nicht zu schnell. Das wÀre respektlos.
Falls es kalt ist, kann er auch noch ihre FĂŒĂŸe etwas warmreiben. NatĂŒrlich kann man auch zur Verabschiedung ein Ritual etablieren. Wie es ihr beliebt.

5. Heelsucker

Nach meiner Beobachtung kommt es beim Lecken des HH bei allen MĂ€nnern zu einer komischen Situation: Mann beginnt den Heel rythmisch zu saugen, so als wĂŒrde man einen Schwanz lutschen. In einem Artikel stand, dass es bei unseren Vorfahren Usus gewesen ist, dass der Unterlegene dem Überlegenen den Schwanz geblasen hat. Ein bizarres Schauspiel, welches man mit: „Du bist definitiv nicht schwul“ ironisch kommentiert.




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Subi
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