Cuckolding & Wifesharing – warum steht man(n) darauf?

Cuckolding

Warum man(n) daruf steht

Auf den ersten Moment scheint es merkwürdig, warum sollte es einen Mann erregen, wenn die Partnerin von einem anderen Mann sexuell befriedigt wird?
In diesem Artikel möchte ich erklären, warum dieser Fetisch wissenschaftlich erklärbar ist. Nicht ohne Grund stehen MMF, Wifesharing und Cuckolding unter den Top Porno Suchbegriffen - weit vor dem angeblich so beliebten Dreier mit zwei Frauen.

Biologisch betrachtet wollen wir nur eines: die Fortpflanzung mit einem möglichst gesunden Partner. Auch der moderne Mensch kann sich von diesen Urinstinkten nicht lösen, in ihm läuft ein Programm aus vergangener Zeit. Meist finden sich deshalb Menschen mit dem selben Attraktivitätslevel. Doch bevor sich ein Paar verbindet, kommt der Statusvergleich. Männer und Frauen tun (fast) alles, um den eigenen Status zu erhöhen.

Was passiert mit einem Mann, wenn dessen Partnerin einen biologischen Konkurrenten fickt? In der Tierwelt würde er wohl einen Kampf aufnehmen, dafür benötigt es männliche Eigenschaften. Deshalb verwundert es nicht, dass der Cuckold bis zu 30% mehr Sperma produziert. Der Grund ist – wie in der Tierwelt – Spermienkonkurrenz. Je bedrohender der Konkurrent, desto mehr Sperma wird produziert.


Nach dem Fremdsex geht es mit dem eigenen Partner meist richtig zur Sache. Jetzt möchte der Partner das vorhandene Sperma entfernen (manche auch aussaugen - Ja, das ist auch für mich ekelhaft, aber es ist eben natürlich erklärbar) und das eigene Sperma schnellstmöglich und in großer Menge einspritzen. Zusätzlich hat der Penis die ideale Form (Eichel), um Sperma auszupumpen. Solange er penetriert und nicht spritzt, wird er die Frau entleeren.

Studien:

Schwanzvergleich

Codpiece

Codpiece

Quelle: Wikipedia

Für die Frau mag die Schwanzgröße egal sein, für den Mann ist sie es nicht. Der Mann wünscht einen möglichst großen Penis mit dicken Eiern und viel Sperma. In zahlreichen Kulturen ist er Ausdruck von Fruchtbarkeit und Männlichkeit.
In der Renaissance trugen die Männer (1650) ein Codpiece, sodass jeder die Größe erahnen konnte. Wer besonders gut bestückt war, stieg sozial auf. Wissenschaftlich sind die genannten Eigenschaften unstrittig richtig, aber es ist nicht populär sie zu verbreiten. Wenn wir jedoch von Big Dick Energy sprechen, weiß jeder was gemeint ist. Es sollte niemanden wundern, dass Cuckolds Bulls bevorzugen, die einen größeren haben.

Cuckoldress - was hat die Frau davon?

Frauen sind nach dem Offenbarungsakt geschockt, so zahlreiche Forenbeiträge. Doch das verwundert mich. Denn ein Paar, das regelmäßig über Sex und die eigenen Bedürfnisse spricht, sollte den Partner verstehen und seine Neigung z. B. während des Dirty Talk ahnen.

Die Cuckoldress bekommt von ihrem Mann den Sex, den sie sich wünscht. Da Männer i. d. R. der aktive Part sind, sind sie auch maßgeblich für die körperliche Qualität des Sexes verantwortlich. Dass nach einer längeren Zeit der Reiz für neues vorhanden ist, sollte nicht verwundern. Die Ambivalenz zum Alltag, dem Patriarchat, kann für Frauen eine reizende Situation darstellen. Er kümmert sich um mich, gönnt mir guten Sex, sieht sein Glück in meinem Glück.
Das ist eine romantische Vorstellung.
Immer wieder beobachte ich Femdoms, die in einer Session unglaublich geil werden. Der Herr erträgt den Schmerz für mich, gibt sich hin.
Beim Cuckolding gibt es zwar keinen körperlichen Schmerz, doch psychisch ist es extrem intensiv. Der Frau ist dies bewusst, ich habe schon mehrere Frauen kennengelernt, die diese Form der Hingabe prickelnd finden.
Die besten Cuckolding Geschichten werden deshalb meist von Frauen geschrieben. Sie haben ein gutes Gespür, was Mann an diesem Szenario triggert. „Ich habe den Stuhl so positioniert, dass du den Fick gut sehen kannst.“

Cuckold

Nach meiner eigenen Erfahrung sind Cuckolds Creeps aus dem Internet oder richtige Alpha-Tiere ohne wirklichen Gegner/Konkurrent. Selbstbewusst.
Ich habe leider oft erlebt, dass Männer die Treiber dieses Szenarios waren und die Frau nur widerwillig mitmachte. Trumps ex Wahlkampfmanager z. B. So sollte es nicht sein.
Ich persönlich finde es unglaublich schön, wenn meine Partnerin einen anderen Mann mustert und ich sehen kann, wie sie dessen Körper anturnt. Es motiviert mich, an mir selbst zu arbeiten - viele mehr als würde sie sagen: „Geh mal wieder ins Fitnessstudio“.

Bull / Lover

Ich durfte ein Jahr lang der Bull eines Paares sein. Warum? Ich wollte guten Sex.
Den gibt es nur, wenn man die Frau kennt und ich weiß, wie man sie geistig und körperlich fickt.
Ich möchte eine emotionale Verbindung, sie darf in mich verliebt sein. Das sollte man jedoch nicht mit Liebe verwechseln.

Beim ONS kannst du als Mann nicht Vollgas geben - zu groß die Angst, die Frau körperlich oder emotional zu schädigen. Das ist Sex mit angezogener Handbremse.
Sinnlich, liebevoll funktioniert auch nicht, da die emotionale Basis nicht vorhanden ist. Heraus kommt richtig schlechter Sex, der emotional auf beiden Seiten Schaden anrichtet. Habe ich guten Sex und eine echte Chemie zur Dame, dann fühle ich mich für die Frau verantwortlich. Es ist als Bull ein gutes Gefühl zu wissen, die Frau hat einen großartigen Mann.

Fazit

Cuckolding und Wifesharing sind natürlich. In diesem Betrag habe ich längst nicht alle Erfahrungen und Erkenntnisse niederschreiben. Doch wenn man sich die natürlichen Neigungen erklären kann, hilft das vielleicht diese zu akzeptieren und auszuleben. Denn man sollte nicht mehr hineininterpretieren als es dann tatsächlich ist: Lust an der Frau und dem Ausleben unserer natürlichen Neigungen. Solange dies der Lust aller beteiligten dient, sehe ich darin nichts verwerfliches - eine WIN-WIN-WIN Situation.
Sollte ich noch ein ausführliches Audio erstellen. Gerne teile ich meine Erfahrungen und freue mich über euren Input.


Subi Subi (35)
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